Terror auf Philippinen
Explosion während Messe: Tote und Verletzte
Auf den Philippinen endete eine katholische Messe am Sonntag in einem Blutbad. Plötzlich kam es zu einer Explosion. Mindestens vier Menschen starben, 50 weitere wurden verletzt.
Bei den vier Todesopfern handle es sich um drei Frauen und einen Mann, hieß es. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden. Die Explosion in einer Turnhalle der Mindanao State University in der Stadt Marawi wurde wahrscheinlich durch eine selbstgebaute Bombe verursacht, wie Generalmajor Gabriel Viray, Divisionskommandeur der Armee, sagte. Er fügte hinzu: „Dies ist ein Terrorakt.“
Racheakt nach Razzia gegen Islamisten?
Nachdem am Freitag das philippinische Militär eigenen Berichten zufolge in der südlich gelegenen Provinz Maguindanao del Sur bei einem Einsatz elf militante Kämpfer getötet hatte - darunter auch philippinische IS-Anhänger -, vermuten die Behörden einen möglichen Racheakt der islamistischen Terrormiliz.
Marawi City liegt gut 800 Kilometer südlich von der Hauptstadt Manila. Die Stadt war 2017 Schauplatz einer fünfmonatigen Belagerung durch militante Islamisten, bei der mehr als 1200 Menschen - darunter auch Zivilisten - getötet wurden. Der Angriff legte die Stadt in Schutt und Asche und führte zur Vertreibung von rund 200.000 Menschen.







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