Adventkalender-Tipps

Türchen, die das Warten aufs Christkind verkürzen

Tirol
27.11.2023 12:00

Nur noch ein paar Mal schlafen, dann darf das erste Türchen geöffnet werden. Für die meisten Tiroler gehören Adventkalender zur Vorweihnachtszeit wie Keksduft und Kerzenschein. Doch die Auswahl ist, von süß bis verspielt, riesig. Firmen lassen sich stets Neues einfallen - auch für die Tiere.

Vorfreude ist, wie eine Redewendung besagt, angeblich die schönste Freude. Doch bevor das Christkind kommt, dürfen wir schon bald tagtäglich wieder ein Türchen an unserem Adventkalender öffnen. Es wird also höchste Zeit, sich Gedanken zu machen, welche „Wartehilfe“ heuer einem die Vorweihnachtszeit versüßen soll.

Die Geschichte des Adventkalenders

Wer wann den ersten Adventkalender erfand, darüber scheiden sich die Geister. Fest steht: Zurückverfolgen lassen sich die Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert, und bereits damals war der Sinn dahinter, das Warten auf Weihnachten zu verkürzen. Dafür entwickelten sich verschiedene Methoden: So wurden etwa 24 Kreidestriche an die Wand gemalt, von denen an jedem Tag einer weggewischt wurde. Kinder durften jeden Tag einen Strohhalm in die Krippe legen, sodass das Jesuskind bei seiner Ankunft weich liegt. Oder man zündete eine Kerze mit 24 Abschnitten an. Den ersten gedruckten Kalender gab es Anfang des 20. Jahrhunderts - der erste Schokokalender wurde in den 1950ern verkauft.

Vom Tee bis zur Marmelade
Doch Mamas und Papas, Omas und Opas, Tanten und Onkel - und alle anderen Tiroler haben dabei die Qual der Wahl. Denn Überraschungsboxen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. „Adventkalender sind in den vergangenen Jahren absolute Trendprodukte geworden - nicht mehr nur für Kinder“, weiß Nicole Berkmann, Sprecherin von Spar.

Trends gebe es dabei keine, dafür stets neue Ideen. Neben den altbewährten Schokolade-Klassikern gibt es kaum etwas, was Hersteller nicht hinter die Türchen oder in Säckchen packen. „Wir bieten exklusiv auch einen kalorienarmen Bio-Tee-Adventkalender an“, erklärt Berkmann. Ein Teil des Erlöses geht davon als Spende an „Rettet das Kind“. Auch der Marmeladen-Adventkalender der Firma „Staud’s“ sei beliebt.

Und während früher in den Läden stets erst kurz vor dem 1. Dezember in die Regale gegriffen wurde, beginnt die Nachfrage nun bereits nach Allerheiligen.

Vorfreude auch für Vierbeiner
Dass nicht nur Kinder und Erwachsene tagtäglich aufgeregt aus dem Bett hüpfen, dafür sorgt „Fressnapf“ - zur Freude für Hunde, Katzen und Nager. „In diesem Jahr haben wir auch das erste Mal unsere Adventboxen für Hunde und Katzen im Programm“, betont Unternehmenssprecher Jürgen Seiwaldstätter. Über 20.000 Kalender haben Tierliebhaber 2022 übrigens gekauft.

Adventkalender selber machen

Es geht auch ohne Einkaufsstress: Die 24 Säckchen oder Kästchen kann man sich nämlich einfach selbst basteln. Gläser, Päckchen, Klopapierrollen oder Socken: Aus simplen Alltagsgegenständen kann man ganz einfach schöne, originelle und nachhaltige Adventkalender basteln. Ideen und Tipps zum Nachmachen und Befüllen gibt es im Internet wie Sand am Meer.

Eine Überraschung aus der Region
Um das Warten auf das Christkind zu verkürzen, muss man nicht in die Ferne schweifen. Verschiedenste Adventkalender gibt es auch aus Tirol. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Müsli-Adventkalender des Tiroler Unternehmens Verival? Den Klassiker schlechthin bietet mit der täglichen Dosis Schokolade die Firma Tiroler Edle. Ausschließlich für Erwachsene ist hingegen der Adventkalender von Aggstein geeignet: Hinter dessen Türchen wartet jeden Tag ein Schnaps oder Likör aus dem Aggstein-Sortiment darauf, verkostet zu werden.

Wer sich stattdessen lieber Pflegeprodukte wünscht, ist bei der Firma Walde genau richtig. Dessen Kalender wartet mit Lippenbalsam, Haarshampoo und verschiedenen handgeschöpften Seifen auf.

Besonders liebevoll gestaltet ist der Kalender von Rollin’Art in St. Johann. „Er wird mit ganz viel Liebe und per Hand in unserer Zauberwerkstatt gepackt“, verrät Geschäftsführerin Tina Hötzendorfer. Zu finden sind in den kleinen Täschchen unter anderem Schokolade, Pflegeartikel und verschiedenste Kunstwerke. Was alle gemeinsam haben: Sie sollen im Alltag ein Lächeln ins Gesicht zaubern. 

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