Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“ startete im Sommer die mittlerweile bewährte Aktion „Coffee with Cops“. Im Oktober wurde dabei ein Schwerpunkt gesetzt und in allen Bezirken vermehrt Einzelaktionen durchgeführt.
„Durch‘s Reden kommen d´Leut zam“, heißt es im Volksmund. Genau auf diesem urösterreichischen Gedanken basiert die neueste Aktion der Bürgerbeteiligungsinitiative GEMEINSAM.SICHER „Coffee with Cops“. Die Idee: Einen Kaffee mit einer Polizistin oder einem Polizisten aus der Region trinken und auf Augenhöhe und in zwangloser Atmosphäre plaudern - über Sicherheit, über Probleme oder auch über ganz Alltägliches. Ziel dieser Aktion war es, zu den Bürgerinnen und Bürgern hinauszugehen und mit ihnen abseits von konkreten Amtshandlungen ins Gespräch zu kommen.
Die Möglichkeit, ein Gespräch mit Polizeibediensteten außerhalb des dienstlichen Kontextes, einer Amtshandlung oder Ähnlichem führen zu können, wurde von der Bevölkerung durchwegs positiv wahrgenommen und mehrfach lobend erwähnt.
Martin Kirchler, Leiter Organisation, Strategie und Dienstvollzug
54 Aktionen im Oktober, 1200 Gespräche
Primär ging es darum, allfällige Probleme in Sicherheitsbelangen ab- und Feedback einzuholen. Gleichzeitig sollten Hemmschwellen abgebaut, Vertrauen aufgebaut und vertieft, das Sicherheitsgefühl verbessert und nicht zuletzt der Mensch hinter der Uniform kennengelernt werden. In Tirol wurden im Oktober 54 Aktionen mit über 100 Polizistinnen und Polizisten durchgeführt, bei denen insgesamt rund 1200 interessante Gespräche - vielfach bei einem Kaffee - mit Bürgerinnen und Bürgern geführt wurden. Gesprächsthemen waren meist regionale Problemstellungen, allgemeine Themen zu Verkehrs- und Kriminalpolizei, zu Migration oder es bestand Interesse an Informationen über den Polizeiberuf selbst.
„Die Möglichkeit, ein Gespräch mit Polizeibediensteten außerhalb des dienstlichen Kontextes, einer Amtshandlung oder Ähnlichem führen zu können, wurde von der Bevölkerung durchwegs positiv wahrgenommen und mehrfach lobend erwähnt“, freut sich Martin Kirchler, Leiter des Büros Organisation, Strategie und Dienstvollzug.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.