Novak Djokovic ist am Sonntagabend mit einem hart erkämpften Dreisatzsieg gegen Holger Rune in die ATP-Finals in Turin gestartet. Dabei hatte der Serbe aber nicht immer beste Laune, im dritten Satz schlug er gleich zwei Schläger zu Schrott.
Beim Stand von 2:0 aus seiner Sicht im Entscheidungssatz kassierte Djokovic sofort das Rebreak - als er bei seiner Bank angekommen war, trat er völlig frustriert auf zwei Schläger ein, die sofort zu Bruch gingen. Dafür kassierte er eine Verwarnung. Aus dem Konzept brachte ihn diese Racket-Attacke nicht, wenig später gelang dem Weltranglistenersten das entscheidende Break zum 4:2. Danach ließ der Serbe nichts mehr anbrennen.
Nach dem 7:6(4)-6:7(1)-6:3-Sieg über Rune steht bereits fest, dass der 36-Jährige zum bereits achten Mal ein Jahr als Nummer eins der Welt beenden wird. Damit machte er gleichzeitig einen ersten Schritt zum insgesamt siebten Titel beim Masters der acht besten Spieler des Jahres.
Hochklassige Partie gegen Rune
Gegen Rune stellte er in einer hochklassigen Partie seine gewohnte Tiebreak-Stärke unter Beweis und behielt mit 7:4 die Oberhand. Im zweiten Durchgang schlug der von Boris Becker gecoachte 20-Jährige allerdings zurück und behielt in der Entscheidung mit 7:1 überraschend deutlich die Oberhand. Djokovic unterliefen dabei ganz untypische leichte Eigenfehler.
Djokovic fand danach aber wieder zurück zur gewohnten Stärke und hatte auch aufgrund des scheinbar besseren körperlichen Zustandes das bessere Ende für sich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.