Der serbische Stürmer Petar Ratkov zeigte gegen Hartberg mit einem Tor und starkem Kopfballspiel auf. Von Salzburg-Trainer Gerhard Struber erhielt der 20-Jährige positive Kritiken.
Groß war die Erleichterung bei den Bullen nach dem 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen im ÖFB-Cup-Achtelfinale in Hartberg. Dass die Salzburger den Underdog aus der Steiermark sehr ernst nahmen, zeigte sich schon bei der Aufstellung. Trainer Gerhard Struber änderte seine Startelf nur an zwei Positionen im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Altach. Oumar Solet begann anstelle des kranken Samson Baidoo und im Angriff erhielt Roko Simic eine Pause – Petar Ratkov stand statt ihm erstmals seit dem 29. Juli wieder von Beginn an auf dem Feld.
Und dieser Petar Ratkov rechtfertigte seine Nominierung. Der Serbe hatte bei fast allen gefährlichen Offensiv-Aktionen der Bullen seine Beine im Spiel und belohnte sich für seinen engagierten Auftritt mit einem Tor. Was zudem besonders auffiel, war sein ungeheuer starkes Kopfballspiel. Fast jedes Duell in der Luft konnte der 20-Jährige für sich entscheiden. „Petar ist ein richtiger Turm, hat ein unfassbar gutes Timing. Für uns ist er ein enorm wichtiger Spieler“, lobte Struber. Klingt fast so, als würde „Air Ratkov“ bald häufiger in Richtung Startelf abheben.
Rekordeinkauf im Formtief
Davon ist ein anderer aktuell ein Stück weit entfernt. Lucas Gourna-Douath spielte in den vergangenen beiden Partien keine einzige Minute. Der Franzose, der eigentlich im Mittelfeld gesetzt ist, lief seiner Form zuletzt hinterher. Struber betonte jedoch, dass die Degradierung auf die Bank nichts mit der Leistung des teuersten Einkaufs in der Geschichte von Salzburg zu tun hat: „Wir müssen Lucas auch einmal durchschnaufen lassen, er hat heuer schon viel gespielt. Schon bald werden wir ihn wieder von Beginn an auf der Piste haben.“
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