Einen schwerst ramponierten BMW, aber keinen Lenker - das fanden Schweizer Polizisten am Mittwochabend auf der Schwägalpstraße (Kanton Appenzell Ausserhoden) vor. Erst nach 90 Minuten konnte der Unfalllenker entdeckt werden - gerade noch rechtzeitig, ehe sich sein Gesundheitszustand dramatisch verschlechterte.
Kurz vor 18.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale Appenzell Ausserhoden ein automatischer Fahrzeug-Unfallalarm ein. Die ausgerückten Patrouillen der Kantonspolizei fanden das Unfallfahrzeug auf der Schwägalpstrasse, in einer Haarnadelkurve im Bereich Kleinwald, an. Der PS-starke BMW war in der Kurve geradeaus in eine ansteigende Wiese gekracht. Vom Lenker und möglichen Beifahrern fehlte allerdings jede Spur.
Lenker erst nach 90 Minuten entdeckt
Während der Suche nach möglichen Fahrzeuginsassen wurde gegen 20 Uhr eine männliche Person durch eine Patrouille der Kantonspolizei im Bereich Steinfluh angetroffen. Der 41-Jährige klagte zuerst nur über leichte Rückenschmerzen. Während der Erstbetreuung durch die anwesenden Polizisten verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Mannes zusehends.
Gesundheitszustand verschlechterte sich
Die eingetroffene Rettung forderte für den Transport ins Spital die Flugwacht REGA an, die den Mann in eine Klinik flog. Nach bisherigem Wissensstand war der Mann alleine im Auto unterwegs. Warum es zum Unfall kam, ist noch Teil der laufenden Ermittlungen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.