Die Junioren-Weltmeisterschaften 2023 in St. Anton am Arlberg waren ein echtes, perfekt organisiertes, Skifest! Einziger Schönheitsfehler: Bei den Heimspielen gab es für die Ski Austria-Youngsters nur eine Medaille. Die holten Vincent Wieser und Jakob Greber in der Teamkombi. Fast ein kleines Wunder, wenn man Grebers Geschichte kennt...
„Klar gibt es die Stimmen, die meinen, dass es jetzt an der Zeit wäre, dass ich den nächsten Schritt machen muss“, weiß Jakob Greber. „Aber ich lasse mich nicht unter Druck setzen.“ Hintergrund: Der 20-jährige Mellauer, der in seine vierte Saison als ÖSV-Kaderathlet geht, konnte zwar im mit Vincent Wieser Bronze in der Team-Kombi holen und damit für die einzige ÖSV-Medaille bei der Junioren-WM in St. Anton sorgen - im Europacup schaffte es der Slalomspezialist bei bisher 21 Starts aber „nur“ dreimal in die Punkte. Ein 20. Platz beim Slalom in Berchtesgaden im Februar 2023 ist seine beste Platzierung.
Gravierende Probleme mit dem Schienbein
Was nur aber wenige wissen: Greber hatte vorigen Winter mit gravierenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die ihn immer wieder zu Pausen zwangen. „Es handelte sich um eine Entzündung am rechten Schienbein“, verrät der Head-Pilot. „Teilweise kam ich kaum noch die Stiegen hinauf.“
Behandlung in Bayern schlug an
Erst Behandlungen bei Florian Müller in Bayrischzell brachten Linderung. „Inzwischen kann ich auf ’normalen’ Pisten auch wieder Riesentorlauf fahren“, verrät Jakob. „Das war letzte Saison undenkbar.“ Dennoch liegt sein Fokus vorerst auf dem Slalom - da möchte er sich mit starken Europacupleistungen für den Weltcup empfehlen.
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