Kritik übt die Landeshauptmann-Stellvertreterin am Erneuerbaren-Wärme-Gesetz des Bundes. Statt des großen Wurfes gebe es nur ein abgespecktes Maßnahmenpaket
„Wir haben drei Jahre lang ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Klimaschutz mit einem klaren Fahrplan für den Ausstieg verhandelt“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf (SPÖ). Übriggeblieben sei davon nichts, außer ein Verbot von fossilem Gas im Neubau, ärgert sich die Politikerin.
„Mageres“ Gesamtpaket
Dabei habe das Burgenland gemeinsam mit den anderen Bundesländern immer wieder auf den Beschluss eines umfassenden Gesetzes gedrängt. Das nun präsentierte Maßnahmenpaket sei jedoch „mager“ und sehe keine Gesamtstrategie für eine dringend notwendige Energie- und Klimawende vor. Eisenkopf fordert einen endgültigen Umstieg auf erneuerbare Energieträger in der Raumwärme.
Das nun präsentierte Maßnahmenpaket ist mehr als mager und sieht keine Gesamtstrategie für eine dringend notwendige Energie- und Klimawende vor.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf (SPÖ)
Keine Belastung für Einkommensschwache
Außerdem brauche es eine umfassende soziale Absicherung, langfristige Förderinstrumente und eine gerechte Verteilung der Lasten im Übergang zu erneuerbarer Wärme. „Die Umstellung auf erneuerbare Wärme darf nicht zu einer zusätzlichen Belastung für einkommensschwache Haushalte führen“, so Eisenkopf.
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