Dass Wien-Energie-Chef Michael Strebl neue Preisnachlässe erst „evaluieren“ will, stößt bei Stadtrat Peter Hanke auf Unverständnis. Aus seiner Sicht hat Wien Energie wegen der sinkenden Gaspreise jedenfalls die Möglichkeit für weitere Preissenkungen.
Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke bleibt dabei, dass es nach der Ausschüttung der bereits fixierten Fernwärme-Rabatte (insgesamt 136 Millionen Euro im Zuge der kommenden Jahresabrechnungen, die „Krone“ berichtete) zu weiteren Preissenkungen kommen wird.
Jetzige Rabatte für Hanke „erster Schritt“
Dass Wien-Energie-Chef Michael Strebl zuletzt mit Verweis auf kommende gewaltige Investitionen bei der Fernwärme gemeint hatte, man müsse erst „evaluieren“, ob weitere Preisnachlässe möglich sind, stößt im Rathaus auf Unverständnis. Die bisher bekannten Entlastungsmaßnahmen, auch für Gas- und Stromkunden seien nur ein „erster wichtiger Schritt“ gewesen, so Hanke gegenüber der „Krone“. Diesem Schritt müssten nach Maßgabe der wirtschaftlichen Möglichkeiten weitere folgen. Das habe er Wien Energie gegenüber schon vor Monaten klar als Auftrag formuliert.
Dass Wien Energie die wirtschaftlichen Möglichkeiten für weitere Rabatte hat, ist aus Hankes Sicht klar: „Jetzt im Herbst wissen wir schon mehr darüber, wie sich die Preise zwischenzeitlich entwickelt haben.“ Es sei keine Frage mehr, ob, sondern nur „welche weiteren Entlastungsmaßnahmen sich daraus ergeben.“
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