Die 28 angehenden Pflegekräfte von den Philippinen haben sich im Burgenland gut eingelebt und lernen bereits fleißig Deutsch. In Kürze sollen sie dann in burgenländischen Einrichtungen zu arbeiten beginnen.
Auf Burg Schlaining drücken derzeit 28 von insgesamt 45 philippinische Pflegekräfte die Schulbank, um in rund zwei Monaten als Teilzeit-Angestellte erste Hilfstätigkeiten übernehmen zu können. „Grundkenntnisse stellen die Voraussetzung für die spätere Tätigkeit in unseren Einrichtungen dar. Das ist wichtig, um die Qualität in Pflege und Betreuung garantieren zu können“, betont Soziallandesrat Leonhard Schneemann. Sobald die angehenden Pflegekräfte B2-Niveau erreicht haben, erhalten sie die Berufsberechtigung und können voll in den Job einsteigen.
„Die Mühe lohnt sich“
Bis dahin heißt es lernen. Nicht immer leicht und das trotz erstklassiger Englischkenntnisse. Doch die Mühe lohnt sich, ist sich Ivy sicher. „Das Burgenland bietet uns Perspektiven und für diese Chance bin ich sehr dankbar“, schildert die Philippina.
Bis 2030 fehlen 1.700 Pflegekräfte im Burgenland
Laut einer Studie der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) fehlen bis 2030 an die 1.700 Pflegekräfte. Daher hat das Burgenland einerseits eine Ausbildungsoffensive für Pflegekräfte mit einem österreichweit einzigartigen Anstellungsmodell gestartet. Andererseits werden für den zusätzlichen Bedarf auch gezielt Kräfte aus dem Ausland geholt. „Diese Initiative komplettiert ein Paket unterschiedlichster Maßnahmen und sichert dem Burgenland den Ruf einer Vorreiterregion“, unterstreicht Schneemann und ergänzt: „Pflege bleibt ein Schlüsselthema. Wir müssen heute handeln, um auch in Zukunft hochwertige pflegerische Versorgung zu garantieren.“
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