Mehr als einen Jahresvorrat an Leberkassemmerl kann man sich in Passau verdienen - vorausgesetzt, man hat sachdienliche Hinweise zur Ergreifung einer Person parat, die in die bislang einzige Leberkaspepi-Filiale in Deutschland einbrechen wollte. Besitzerin Ela Strassinger macht sich aber keine großen Hoffnungen.
„Die Innstraße in Passau ist ziemlich stark befahren, da ist auch in der Nacht Verkehr“, erklärt Ela Strassinger, Franchisenehmerin des einzigen Leberkas Pepi in Deutschland. „Ich bin trotzdem nicht sehr optimistisch, dass der oder die Täter gefunden werden.“ Die Polizei ermittelt zwar, doch da außer einem kaputten Fliegengitter kein Schaden bei dem Einbruchsversuch entstanden ist, wird der Fall auf der To-Do-Liste der bayrischen Beamten nicht ganz oben sein.
Bedingungen verhandelbar
„Natürlich hoffe ich, dass man denjenigen findet, der so einen Blödsinn macht - denn außer Leberkäse gibt es bei uns nichts zu holen!“, so Strassinger. Die deutsche Franchise-Filiale bietet fast das gleiche Sortiment an, wie es auch in der Linzer Stammfiliale zu finden ist. „Falls doch jemand etwas gesehen hat, würde ich mich freuen, die Belohnung auszuzahlen - die genauen Bedingungen sind verhandelbar“, schmunzelt die Bayerin.
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