Wie Schröcksnadel wünscht sich auch der am Dienstag zweitplatzierte Deutsche Felix Neureuther einen Parallel-Event auf österreichischem Schnee. "Spannend wäre so etwas in Österreich. Ich denke, da würden sehr viele Leute kommen." Rennen wie in Moskau unterstützt auch Marcel Hirscher. "Uns Athleten taugt es. Wenn es den Zuschauern auch taugt, dann sollte man es beibehalten", meinte der Salzburger.
Auch bei den Damen, bei denen im Finale die US-Amerikanerin Julia Mancuso gegen die Österreicherin Michaela Kirchgasser gewann, fand dieser Modus großen Anklang. "Ich hoffe, dass wir in Zukunft mehr solche Rennen fahren", forderte Anna Fenninger. Auch Marlies Schild ist begeistert: "Sehr lässig, das ist einmal ganz etwas anderes und macht Spaß. Der Erfolg ist sehr stark von einem guten Start abhängig."
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Reichlich Verbesserungspotenzial vorhanden
Verbesserungspotenzial in dem noch jungen Bewerb ist aber natürlich noch reichlich vorhanden. So wiesen einige Athleten auf das Risiko von Kopfverletzungen durch die Torflaggen hin. Auch die Regel, wonach es Punkte für den Weltcup zu holen gibt, steht in der Kritik. Vor allem aufgrund des niedrigen sportlichen Stellenwerts. Aber auch aufgrund der Wettbewerbsverzerrung, schließlich dürfen nach aktuellem Stand nur 16 Läufer pro Geschlecht an den Start gehen. Schröcksnadel äußerte sich diesbezüglich ebenfalls skeptisch: "Man muss sich schon überlegen, ob man für so etwas Punkte vergeben soll. Das ist eher Promotion für den Skisport."
Hirscher ist in Moskau im Viertelfinale am späteren Sieger Alexis Pinturault aus Frankreich gescheitert. Dennoch holte er immerhin 30 Punkte. Und die reichten, um Ivica Kostelic als Leader im Gesamtweltcup abzulösen. Der Salzburger profitierte aber vom Fair-Play des Kroaten. Denn Kostelic verzichtete darauf, sich verletzt lediglich an den Start zu stellen und dafür gemäß Reglement 15 Punkte abzuholen. Ansonsten hieße der Leader weiter Kostelic, denn Hirscher führt aktuell zwölf Punkte vor Kostelic und 42 Zähler vor Beat Feuz.
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