Blutige Kämpfe

Drogenkrieg: 14 Tote an nur einem Tag in Mexiko

Ausland
19.02.2012 10:30
Bei Gewalttaten im mexikanischen Drogenkrieg sind an nur einem Tag 14 Menschen getötet worden. In Monterrey im Norden des Landes wurden am Samstag zwei Polizisten von unbekannten Angreifern erschossen. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen hatten vier Männer in einem Auto ihr Fahrzeug verfolgt und auf die Beamten geschossen. Die Leichen der Polizisten und eines weiteren Opfers wurden später in der Stadt Apodaca gefunden.

Zwei weitere Leichen wurden nach Angaben der Ermittlungsbehörden in der berüchtigten Stadt Ciudad Juarez im Teilstaat Chihuahua an der Grenze zu den USA gefunden. In Parrai weiter südlich lagen drei Tote an einer Straße. 

In der Stadt Chihuahua erschossen Bewaffnete aus einem Auto heraus zwei Menschen vor einem Krankenhaus. In Ecapatec im zentralen Teilstaat Mexiko wurden in den frühen Morgenstunden zudem vier Männer von Bewaffneten niedergeschossen.

Blutige Kämpfe um Schmuggelrouten
In Mexiko liefern sich Drogenkartelle einen blutigen Kampf um die lukrativen Schmuggelrouten in die USA. Seit Präsident Felipe Calderon der Drogenmafia bei seinem Amtsantritt im Dezember 2006 den Kampf ansagte, wurden in Mexiko mehr als 50.000 Menschen getötet. Landesweit sind 50.000 Soldaten und tausende Polizisten gegen die organisierte Kriminalität im Einsatz.

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