Ein Monat ist es her, dass in Leibnitz zwei Autobomben an Fahrzeugen der Zeugen Jehovas explodiert sind. Die Polizei ermittelt seitdem auf Hochtouren - kann derzeit aber noch keine neuen Erkenntnisse vermelden.
Nachdem Sprengsätze bei zwei Autos von Zeugen Jehovas vor rund einem Monat im südsteirischen Leibnitz detoniert sind, ermittelt die Polizei weiterhin. Es sei ein sehr sensibler Bereich, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, teilte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark auf APA-Nachfrage mit. Derzeit gebe es aber keine neuen Erkenntnisse, die der Öffentlichkeit mitgeteilt werden können.
Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt
Während eines Gottesdiensts der Zeugen Jehovas in Leibnitz waren am 18. August heimlich Sprengsätze an zwei Auto-Unterböden montiert worden. Diese detonierten, verletzt wurde aber niemand. Schon während der Messe wurde draußen ein lauter Knall wahrgenommen.
Als die Besitzerin zu ihrem Wagen ging, fielen ihr herumliegende Teile bei ihrem Auto auf. Die Sprengsätze am zweiten Pkw detonierten, als der Lenker schon Richtung nach Hause fuhr. Laut Polizei war es nur Glück, dass der Fahrer unverletzt blieb.
Über das Motiv der Tat können die Ermittler weiterhin nur rätseln. Es ist noch nicht bekannt, ob es sich um einen gezielten Angriff auf die Religionsgemeinschaft gehandelt hatte.
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