Traurige Gewissheit herrscht nach einem Leichenfund am bayerischen Inn Ende August: Bei der Wasserleiche, die in Vogtareuth (Landkreis Rosenheim) angespült worden war, handelt es sich zweifelsohne um eine seit 2019 in Tirol abgängige Frau (damals 65).
Möglicherweise war die Leiche der Frau durch das extreme Hochwasser am 28. August an die Oberfläche des Inns getrieben worden. Jedenfalls ging am frühen Abend dieses Tages bei der Polizei die Meldung über den Fund einer Wasserleiche am Innufer bei Vogtareuth ein.
Die Wasserwacht barg die tote Frau aus dem Fluss. „Aufgrund des Zustandes des Leichnams musste man davon ausgehen, dass dieser bereits längere Zeit im Wasser lag“, schildert die bayerische Polizei. Die Beamten des Rosenheimer Kriminaldauerdienstes nahmen die Ermittlungen auf, später übernahm die Staatsanwaltschaft.
Im Zuge der Ermittlungen wurden auch Vermisstenfälle aus Tirol überprüft. Ein DNA-Abgleich bestätigte, dass es sich um die damals 65-jährige Frau handelt.
Polizei Bayern
DNA-Abgleich brachte Bestätigung
Bei der Obduktion der Leiche wurden keine Hinweise auf Fremdverschulden oder ein Gewaltverbrechen gefunden. Auch Hinweise auf die Identität der Frau ergaben sich nicht. Daraufhin überprüften die Ermittler auch Vermisstenfälle aus dem benachbarten Tirol, und stießen dabei auf den Fall der seit vier Jahren vermissten Frau. Die damals 65-Jährige aus Mils bei Hall galt seit einer Radtour im Juni 2019 als vermisst.
Ein DNA-Abgleich bestätigte, dass es sich bei dem Leichnam wirklich um den der Tirolerin handelt.








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