Nicht einmal eine Stunde dauerten die ersten beiden Sätze des Österreichers gegen den als Nummer acht gesetzten Argentinier. Melzer konnte jeweils nur einen Punkt schaffen. Erst im dritten Satz kehrte der Niederösterreicher ins Spiel zurück, musste sich aber schlussendlich mit 1:6, 1:6 und 6:7 geschlagen geben.
Trotzdem Erfolg für Melzer
Trotzdem kann der Niederösterreicher nach dem Turnier mit einem guten Gefühl nach Hause fahren: Noch nie ist Melzer in Paris so weit gekommen. Als einziger verbliebener ÖTV-Spieler hielt er die rot-weiß-rote Fahne bis in die dritte Runde hoch. Am Donnerstag war der in Höchstform agierende Niederösterreicher in drei Sätzen über den als Nummer 29 des Turniers gesetzten Russen Michail Juschny hinweg gefegt.
Juschny hatte gegen Melzer nicht den Hauch einer Chance. Der Niederösterreicher plagte sich im ersten Satz zwar 50 Minuten lang mit dem Russen herum, verwertete dann aber doch den Satzball zum 6:3. Danach ging es Schlag auf Schlag: Gerade mal eine halbe Stunde dauerde das zweite Set, das mit 6:4 an Melzer ging.
Im dritten Durchgang lag der 24-Jährige schon komfortabel mit 4:1 voran, musste aber doch noch ins Tie-Break, das er sich mit 7:5 holte. Melzer spielte insgesamt 15 Breakbälle heraus, von denen er sieben verwertete. Juschny hingegen fiel vor allem durch 46 unerzwungene Fehler auf...
Melzer druckvoll in Runde 2
Gegen seinen Angstgegner Wayne Arthurs aus Australien feierte der Niederösterreicher in Runde 2 einen glatten Drei-Satz-Sieg! Melzer startete druckvoll und zeigte dem "Aufschlagwunder" aus Downunder gleich zu Beginn wie dieses Match laufen sollte. Satz eins ging mit 6:4 an Melzer, Satz zwei dann sogar mit 6:2. Knapp wurde es lediglich im dritten Satz, in dem es zu einem Tie-Break kam, dass Melzer mit 7/4 für sich entscheiden konnte. Endstand: 6:4, 6:2, 7:6 (7/4).
Koubek in Runde 1 out
Koubek, zuletzt Wochen wegen einer Lungenentzündung außer Gefecht und dementsprechend ohne Spielpraxis, begann stark und holte sich den ersten Satz mit 6:4. Danach war aber Schluss mit lustig und der unbekannte Russe machte mit Österreichs ehemaliger Nummer 1 kurzen Prozess. Am Ende hieß es 4:6, 6:1, 6:4 und 6:1 für Dmitrij Tursuno.
Meusburger chancenlos
Ebenfalls ernüchternd verlief das Grand Slam Debüt der 21-jährigen Yvonne Meusburger. Die Vorarlbergerin hatte sich zwar erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft, in Runde 1 war aber gegen die an Nummer 9 gesetzte Russin Wera Zwonarewa Endstation. Die Russin siegte glatt mit 6:3 und 6:1.
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