"Groundhog Day"

USA: Murmeltier “Phil” prophezeit weiter Winterwetter

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02.02.2012 15:44
Murmeltier "Phil" meint es dieses Jahr leider nicht gut: Der kleine Nager in Punxsutawney im US-Bundesstaat Pennsylvania hat sich am Donnerstag vor seinem Schatten erschreckt und damit weitere sechs Wochen Winterwetter in den USA vorausgesagt. Wie jedes Jahr am 2. Februar, dem traditionellen "Groundhog Day", diente das Pelztier als Wetterfrosch.

Phil wurde traditionsgemäß bei Sonnenaufgang aus seinem Bau in einem Wäldchen bei Punxsutawney geholt. Die Regel lautet: Sieht Phil seinen Schatten und zieht sich erschrocken zurück, müssen sich die Menschen auf weitere sechs Wochen Winter einstellen. Sieht er ihn nicht, dann liegt Frühling in der Luft. 

Nachdem "Phil" im vergangenen Jahr ein baldiges Winterende prophezeit hatte, verkündete er jetzt, dass der Frühling noch eine Weile auf sich warten lassen wird. Dabei konnten sich viele Amerikaner bisher nicht über eisige Temperaturen beklagen. 

So zeigte sich der Winter in weiten Teilen der Ostküstenstaaten ungewöhnlich mild. Während derzeit in Österreich bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad gefroren wird, kletterte etwa am Mittwoch in New York die Quecksilbersäule auf 17 Grad, allerdings im Plusbereich.

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