Auch nach dem Champions-League-Duell gegen Real Madrid nehmen die Berichte über den Zoff zwischen Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Trainer Thomas Tuchel nicht ab. Unmittelbar vor dem Halbfinal-Hinspiel gegen die „Königlichen“ hat sich Max Eberl zu dem hausinternen Zoff geäußert.
„Für mich gibt es nur noch einen Satz dazu zu sagen: Uli ist Bayern München und Thomas Tuchel gibt alles für Bayern München“, erklärte der Sportvorstand gegenüber „Prime Video“.
Öffentliche Kritik
Hintergrund: Hoeneß war von einem Podiumsgespräch der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit der Aussage zitiert worden, Tuchel habe „eine andere Einstellung. Er meint nicht, dass er einen (Alphonso) Davies, (Aleksandar) Pavlovic oder (Jamal) Musiala verbessern kann. Wenn es nicht klappt, sollte man einen anderen kaufen.“ Hoeneß wiederum ist der Ansicht, „man sollte hart an ihnen arbeiten und ihnen Selbstvertrauen geben“.
Aussagen, die Tuchel so nicht stehen lassen wollte, die Kritik sei „meilenweit an der Realität vorbei“, so der Konter des scheidenden Trainers. Der 50-Jährige fühle sich in dessen Trainer-Ehre verletzt.
Eberl scheint sich mit seinen Aussagen jedenfalls nicht auf eine Seite stellen zu wollen. Fakt ist: Spätestens im Sommer wird das Thema ohnehin erledigt sein, Tuchel wird mit Saisonende nämlich seine Koffer packen müssen. Wieso deshalb die öffentliche Kritik Hoeneß‘? Will sich der 72-Jährige einfach nur wieder in die Schlagzeilen bringen oder steckt in der Nachricht etwa eine versteckte Botschaft an Tuchels Nachfolger – a la: „Trainer hin oder her: Das Machtwort habe immer noch ich“?
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.