Nach den Triumphen im CN-Tower von Toronto (1999) und im Rockefeller Center in New York (2010) war es bereits der dritte Erfolg des Teesdorfers auf nordamerikanischem Boden. Der durchtrainierte Stiegensteiger setzte sich beim Lauf über 1.040 Stufen (52 Stockwerke) nicht nur gegenüber 1.000 anderen Startern durch, sondern erzielte in 5:38 auch einen neuen Streckenrekord.
Die Basis dafür legte der 45-Jährige in Wien durch regelmäßiges Training im Donauturm und im Galaxy Tower, in dem er im 11. Stock in der Geschäftsführung eines Investment-Unternehmens arbeitet. Mittlerweile hält Majcen bei insgesamt 63 Wettkämpfe in 19 Ländern auf drei Kontinenten.
Himmelssturm als Höllentour
Jeder einzelne Himmelssturm ist eine Höllentour. Erst brennen die Oberschenkel, dann kommt der Husten, und ein metallischer Geschmack breitet sich im ausgetrockneten Mund aus. Es gibt auch keine Fans, die die Läufer durch ihr Anfeuern Richtung Ziel tragen. Es ist immer ein einsamer Kampf, bei dem es nur um den Sieg über sich selbst geht.
Der zweifache Familienvater zum Reiz dieser Tortur: "Es ist gerade dieses völlige Verausgaben, und ein gewisser Schmerz gehört beim Treppenlauf einfach dazu."
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