Es war der Aufreger im zweiten freien Training in Zandvoort: Nico Hülkenberg behinderte Red-Bull-Star Max Verstappen. Dennoch kommt der Haas-Pilot ohne Strafe davon.
Verstappen, der im ersten Training noch Bestzeit gefahren war, ging wenig überraschend auch in der zweiten Einheit des Tages auf die schnellste Runde los - doch in der letzten Kurve musste er wegen Hülkenberg scharf abbremsen. „Mein Gott, diese verdammten Wichser! Unglaublich!“, schimpfte der Niederländer.
Anschließend musste Hülkenberg zu den Kommissaren. Doch Glück für den Deutschen: Obwohl er Verstappen im Weg gestanden war, gab’s keine Strafe. „Die Fahrer waren sich einig, dass Hülkenberg von den vor ihm fahrenden Autos beeinflusst wurde und langsamer wurde, wodurch er Verstappen behinderte“, so die Begründung der Stewards.
„Unglücklicher Zwischenfall“
Von einem „unglücklichen Zwischenfall“ sprach Hülkenberg. „In der letzten Kurve stolpern so viele Autos übereinander, und zwei Autos vor mir schienen loszufahren, aber einer ist dann wieder langsamer geworden, sodass ich in den Weg von Max geraten bin.“
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