Während es zu Beginn des Transferfensters ausschließlich erfahrene Spieler waren, die sich auf den Weg nach Saudi-Arabien gemacht hatten, um dort noch einmal Kohle zu verdienen, ehe es in die Fußball-Pension geht, wechseln nun auch junge Profis in die Wüste. Toni Kroos findet das einfach nur „peinlich“.
Bereits in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ hatte sich der Real-Star kritisch zu der Entwicklung geäußert. „Womit ich ein Problem habe, sind die 26-, 27-, 28-Jährigen, die absolute Top-Qualität haben, in Topklubs in Europa spielen und in den nächsten drei, vier Jahren die Chance hätten, erstmal noch das zu erreichen, was andere schon erreicht haben, die dahin gehen. So ein Einschnitt in seine sportliche Karriere, von seinen Ansprüchen, das nur wegen Geld so runterzuschrauben - davon bin ich kein Fan. Das ist ein unfassbar schlechtes Vorbild für ganz viele junge Jugendspieler, dass da die Motivation Geld ist“, so Kroos.
„Peinlicher“ Wechsel
Deutliche Worte des Weltmeisters von 2014! Dass mit Gabri Veiga nun ein 21-Jähriger vom spanischen Erstligisten Celta Vigo zu Saudi-Klub Al-Ahli wechselt, gab dem Mittelfeldprofi nun erneut Stoff für Kritik. Den Beitrag von Transfer-Experte Fabrizio Romano kommentierte Kroos mit einem „Peinlich“.
Zwar löschte der 33-Jährige das Geschriebene kurz darauf wieder, im Netz kursieren dennoch Screenshots des Kommentars. Er selbst wird jedenfalls nicht in die Wüste wechseln, seinen Vertrag bei den „Königlichen“ hat Kroos um eine weitere Saison verlängert.
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