Fan.at Spiel der Runde

Bergheim blieb in hitzigem Derby eiskalt

Fußball Unterhaus
21.08.2023 05:00
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Bergheim setzte sich im Nachbarschaftsduell gegen Mitabsteiger Hallwang klar mit 3:0 in der 1. Landesliga durch. Bereits in der ersten Halbzeit sorgten die Gastgeber für klare Verhältnisse und ließen anschließend auch nichts mehr anbrennen. 

Auch Hallwang konnte am Traumstart von Tabellenführer Bergheim in der 1. Landesliga nichts ändern. Die Begegnung der Lokalrivalen startete ausgeglichen mit Top-Chancen auf beiden Seiten, doch wendete sich das Blatt schlagartig nach etwa 20 Minuten: Die Hausherren trafen doppelt und nahmen daraufhin das Zepter in ihre Hände. Kurz vor der Pause fiel mit dem dritten Tagestreffer auch die Vorentscheidung. Die knallharte Analyse von Hallwang-Trainer Damir Borozni lautete „nicht landesligareif“. 

Entschleunigung nach der Halbzeit
Die glühende Mittagshitze zehrte merklich an den Spielern und damit eingehend auch am Spielverlauf. Die Bergheimer Jungs spielten die Führung clever herunter und ließen die Gäste nurmehr erbarmungslos hinterherlaufen. Am Ende lautete das Ergebnis 3:0, wodurch ihre makellose Bilanz auch nach diesem Derby bestehen bleibt. Dass die Bergheimer hohe Ambitionen haben ist offensichtlich, doch soll die Mannschaft weiterhin „demütig bleiben“, fordert Trainer Alexander Pilaj. 

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Nach der Pause wurde es zu einem klassischen Sommer-Kick.

Bergheim-Trainer Alexander Pilaj

Beide Teams stiegen im Sommer aus der Salzburger Liga ab. Aktuell gehen deren Entwicklungen allerdings in komplett verschiedene Richtungen: Hallwang bemüht sich weiterhin um den ersten Saisonsieg: „Der Wille ist da, doch sind unsere Leistungen nicht gut genug. Da gibt es nichts schönzureden“, resümiert Borozni. Währenddessen konnte Bergheim eindrucksvoll seine Stärke demonstrieren und thront komfortabel an der Tabellenspitze. „Uns erwartet eine lange Saison, doch wollen wir konstant oben dabei sein“, deutet Alexander Pilaj an - möchte konkrete Ziele aber nur intern besprechen.

Fragwürdige Spielansetzung fordert Opfer
Damir Borozni hielt sich nicht zurück und titulierte den Termin für diese Begegnung als „grob fahrlässig“. Ein unschönes Ereignis in der zweiten Halbzeit gibt dem Hallwang-Coach Recht: Ein Linienrichter musste aufgrund Kreislaufproblemen das Spielfeld frühzeitig verlassen - ihm ging im Anschluss wieder besser. Nach einer 20-minütigen Spielunterbrechung wurde er von einem Schiedsrichter-Beobachter vertreten. Thomas Schaier

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