"Die Arbeiten konnten früher als erwartet abgeschlossen werden, regelmäßige Intervalle werden wieder hergestellt", gaben die Wiener Linien am frühen Nachmittag bekannt. Rund zweieinhalb Stunden lang verkehrten die Züge nur zwischen Floridsdorf und Philadelphiabrücke sowie zwischen Siebenhirten und Schöpfwerk. Zwischen Philadelphiabrücke und Alterlaa verkehrte ein Ersatzbus. Die Station Tscherttegasse war geschlossen, sagte Pressesprecher Dominik Gries.
"Provisorisch und mit besonderer Vorsicht unterwegs"
Die durch den Diebstahl entstandenen Schäden an der Signalanlage waren auch die Ursache für Verzögerungen im Frühverkehr. "Wir waren nur provisorisch und mit besonderer Vorsicht unterwegs", sagte Gries. Die Wiener Linien wollen nun den Austausch der Kupferkabeln durch andere, von Dieben weniger begehrte Materialen - sofern technisch möglich - beschleunigen.
Das Verkehrsunternehmen war in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Kupferkabeldieben konfrontiert. Zuletzt hatten es die "Metall-Räuber" Ende November auf die U-Bahn abgesehen. An einem Wochenende war erst versucht worden, ein Starkstromkabel der U4 zu stehlen, am darauffolgenden Sonntag war ein Kabel der U6 das Ziel der Diebe gewesen. Unbekannte entwendeten mehrere Hundert Meter Kupferkabel und verursachten damit hohen Sachschaden.
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