Globales Wettrüsten
Frankreich testete neue Hyperschallwaffe
China, Russland, die USA und sogar Nordkorea haben bereits Tests mit Hyperschallraketentechnologie durchgeführt. Die russischen Streitkräfte setzten die sogenannte Kinschal-Rakete sogar im Ukraine-Krieg ein. Nun ist auch Frankreich zu dieser Gruppe von Staaten aufgeschlossen. Am Dienstag teilte das Verteidigungsministerium in Paris mit, dass der VMaX-Hyperschall-Gleiter von einer Höhenforschungsrakete aus einen erfolgreichen Flugtest absolviert habe.
Die „Trägerrakete“ war am Montag von einem Stützpunkt südlich von Bordeaux im Westen Frankreichs abgeschossen worden. Am abendlichen Himmel sorgte der in verknoteten Linien verlaufende Kondensstreifen des Gleiters, der keine lineare Flugbahn zurücklegt, für Aufsehen (siehe Tweet unten).
Die staatliche Rüstungsbeschaffungsbehörde DGA veröffentlichte auf ihrer Twitter-Seite eine grafische Darstellung der Rakete (siehe unten) und bedankte sich beim Team, welches „für diesen Test gearbeitet hat und täglich am Programm beteiligt ist“.
Soll Abfangfähigkeiten der Gegner überlisten können
Der Gleiter ist in der Lage, Geschwindigkeiten von mehr als 6000 Kilometern pro Stunde zu erreichen, berichtete die Zeitung „Le Figaro“. Dank dieser Geschwindigkeit und seiner Manövrierfähigkeit soll der Gleiter die Abfangfähigkeiten der gegnerischen Verteidigung überlisten können.
An dem Wettrüsten mit so einer Hyperschallwaffe beteiligen sind bereits die USA, China, Nordkorea und Russland. Das 2019 gestartete französische Hyperschall-Programm steht unter Leitung der ArianeGroup, die auch die Ariane-Trägerraketen fertigt.














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