Ab 1. Juli dürfen Studierende mit Hauptwohnsitz in Dornbirn für 411 mit dem Klimaticket durch ganz Österreich fahren. Diese Ankündigung der Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann via Facebook, dürfte zwar bei den jungen Frauen und Männern für Freude sorgen, Kaufmanns politische Gegner hingegen erfreute der Post wenig.
Die gute Nachricht zuerst: Ab 1. Juli dürfen Studierende mit Hauptwohnsitz in Dornbirn für 411 mit dem Klimaticket durch ganz Österreich fahren. Diese Ankündigung der Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann via Facebook, dürfte zwar bei den jungen Frauen und Männern für Freude sorgen, Kaufmanns politische Gegner hingegen erfreute der Post wenig. Hatte doch erst in der vergangenen Woche der Fraktionsführer der Dornbirner Roten, Markus Fäßler, einen solchen Antrag eingebracht.
„Die Dornbirner Volkspartei wirbt auf ihren Social-Media-Plattformen mit der Förderung des Student*innentickets durch die Stadt Dornbirn und das ohne Beschluss im zuständigen Stadtratsgremium“, empörten sich die Stadtparteichefs der Grünen, SPÖ, FPÖ und NEOS in einer gemeinsamen Presseaussendung über die „unhaltbare Vorgehensweise“. Erschwerend komme eben hinzu, dass die Initiative nicht von der ÖVP ausgegangen sei. Neben Fäßler hätte auch Stadträtin Juliane Alton (Grüne) eine Förderung angeregt - und zwar im Herbst 2022.
Bürgermeisterin Andrea Kaufmann verwehrte sich in der Stadtratssitzung am Dienstag gegen den Vorwurf, sich mit fremden Federn zu schmücken - ihre ÖVP habe lange am Entwurf gearbeitet. Diesem stimmte schließlich auch Stadtrat Fäßler zähneknirschend zu - obwohl nur Studenten bis 26 Jahren ein- und Studenten der ETH Zürich ausgeschlossen sind. Ob und wie diese zum Zug kommen, wird noch geprüft.
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