Vertreter des Innenministeriums haben am Dienstag im Rahmen eines Festakts den 20-jährigen Geburtstag des Bundeskriminalamts begangen. Dabei wurde vor allem auf die globalen Herausforderungen im Wandel der Zeit für die Kriminalitätsbekämpfung hingewiesen. „Der klassische Banküberfall stirbt aus“, betonte der ebenfalls eingeladene Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock.
Darauf verwies am Dienstag auch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). „Wir hatten vor knapp zwei Monaten den letzten Banküberfall“, sagte Karner mit Verweis auf einen Raub im April im Vorarlberger Feldkirch in einer Rede. Diese Deliktsart sei jedoch mittlerweile eine Seltenheit geworden, hieß es.
Österreich als Vorreiter für internationale Vernetzung
Denn die Polizei müsse sich heutzutage vor allem Herausforderungen in drei Aufgabengebieten stellen, sagte Karner. „Prävention und Internationalität, Organisierte- und Schlepperkriminalität und Cybercrime“, erklärte der Minister. Stock plädierte als Interpol-Generalsekretär darum vor allem für internationale Vernetzung.
Österreich habe hier eine Vorreiterrolle eingenommen. Denn die Idee für eine gemeinsame internationale DNA-Datenbank sei 2003 vom Leiter des zentralen Erkennungsdienstes, Reinhard Schmid, im Bundeskriminalamt gekommen.
52 Prozent Aufklärungsquote
Der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, Ruf hob vor allem die österreichweite Aufklärungsquote von 52 Prozent im Jahr 2022 hervor. Diese Zahl sei „ein echter Erfolg“, so Ruf.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.