Die Trockenheit der vergangenen Tage hat nun eine erste negative Auswirkung. In Hinterstoder in Oberösterreich wurde von elf Feuerwehren, dem Bundesheer und der Polizei ein Waldbrand bekämpft. Gegen 18.30 Uhr konnte man „Brand Aus“ melden.
Seit Montagmittag standen insgesamt elf Feuerwehren, das Rote Kreuz, die Polizei sowie das Bundesheer im Einsatz. Über 110 Mann waren im Einsatz, vier Hubschrauber, zwei des Bundesheeres und die Polizeihubschrauber aus Linz und Salzburg bekämpfen die Flammen aus der Luft.
„Das Gelände ist vor allem im oberen Bereich sehr steil und kann kaum zu Fuß erreicht werden“, teilte der Kirchdorfer Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Berc auf Anfrage der „Krone“ mit.
Viele kleine Brandherde
Die brennende Fläche am Kleinen Priel, bekannt als Weißenberg, liegt zwischen Klaus an der Pyhrnbahn und Hinterstoder. Sie ist nicht sehr groß, liegt aber in unwegsamem Gelände auf rund 840 Metern über dem Meeresspiegel. Zudem besteht sie aus unzähligen kleinen Brandherden, die die Feuerwehren nun schon seit Stunden beschäftigen.
Letzten Glutnester gelöscht
Gegen 18.30 Uhr konnte dann endlich „Brand Aus“ vermeldet werden. „Wir haben wirklich massiv Wasser raufgebracht. Die Hubschrauber sind schon abgezogen, wir machen jetzt noch eine Nachbesprechung“, bestätigt Berc. Nach den zahlreichen Hubschrauberflügen startete man mit einer Spezial-Drohne einen letzten Kontrollflug. Die Feuerwehrleute am Berg wurden daraufhin zu den letzten Glutnestern geführt und konnten diese auch ablöschen.
Am Montagabend war dann der Einsatz für alle Helfer abgeschlossen, Mannschaft und Gerät vom Berg herunten. „Ich hoffe nicht, dass wir morgen wieder kommen müssen. Der angesagte Regen sollte uns auch helfen“, so Berc.
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