Einen möglichen Erfolg vergab Landertinger im letzten Schießen, als er sich seine zwei Strafminuten einhandelte. "Die letze Serie hat eigentlich gepasst. Ich habe meinen Rhythmus durchgezogen. Fehler sind einfach Berufsrisiko", erklärte der 23-jährige Tiroler, der trotz des knapp verpassten Stockerlplatzes nicht unglücklich war. "Es war ein brutal hartes Rennen, aber ich bin voll zufrieden. Im letzten Jahr bin ich hier ja nicht einmal ins Ziel gekommen."
Sumann produzierte im zweiten Schießen zwei Fehler, womit am Ende Rang sechs zu Buche stand. "Ich habe von Anfang an ein tolles Rennen erwischt, ein super Tempo auf der Loipe und einen guten Rhythmus beim Schießen. Speziell beim Stehend-Schießen war ich sehr ruhig, vielleicht sogar zu ruhig. Für die letzte Runde fehlte mir noch die Form, aber es lief besser als erwartet", resümierte der Steirer.
Krampf bremst Mesotitsch, Eder biegt falsch ab
Mesotitsch präsentierte sich am Schießstand mit nur einem Fehler stark, hatte aber mit körperlichen Problemen zu kämpfen. "Ab der dritten Runde hatte ich einen Krampf in den Beinen und konnte danach in der Loipe nicht mehr voll gehen." Etwas enttäuscht zeigte sich Eder von Platz 15, schließlich vergab der Salzburger eine mögliche Top-Ten-Platzierung, weil er beim Zieleinlauf die falsche Bahn erwischte und wieder umkehren musste.
Cheftrainer Reinhard Gösweiner zog eine positive Bilanz. "Es war ein Auftakt, wie man ihn sich als Trainer nur wünschen kann. Mannschaftlich gesehen war es super. Jetzt wissen wir ungefähr, wo wir stehen. Natürlich ist es schade, dass Sumann und Landertinger je ein schlechtes Schießen erwischt haben. Aber man kann keinem einen Vorwurf machen. Das ist Biathlon", betonte der Coach.








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