Skandal in Brasilien

Polizei-Chef: "Ich hätte Marcelinho erschießen sollen"

Fußball
02.12.2011 10:47
Ex-Hertha-BSC-Star Marcelinho ist am Dienstag in seiner Heimat Brasilien wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung festgenommen worden. Während der 36-Jährige nach einer Nacht im Gefängnis aus Mangel an Beweisen wieder nach Hause durfte, gibt es nun allerdings ein Nachspiel für Polizei-Chef Pineiro, der unverblümt sagte: "Ich hätte Marcelinho erschießen sollen."

Doch damit der ungeheuerlichen Aussagen noch nicht genug. "Ich hätte diesem Typen mitten ins Gesicht schießen sollen. Aber mir fehlte der Mut, es waren zu viele Leute da", meinte Pineiro, dessen Rolle bei der Verhaftung reichlich dubios anmutet. Der Beamte war nicht nur höchstpersönlich anwesend, sondern ist auch noch der Bruder der 31-jährigen Frau, einer Anwältin, die Marcelinho zum Küssen gezwungen und ihr dabei in die Lippe gebissen haben soll.

In der Party-Nacht soll Pineiro seine Waffe gezückt und wütend in die Luft geballert haben. Angeblich hat er auch eine Reporterin bedroht. Mittlerweile wurde er wegen Missbrauchs der Dienstwaffe beurlaubt.

Marcelinho beteuert Unschuld
"Ich bin unschuldig und werde nur vor Gericht reden", beteuerte hingegen Marcelinho, der beim Sport Club do Recife unter Vertrag steht und von 2001 bis 2006 in der deutschen Bundesliga für Hertha BSC und später noch ein Jahr beim VfL Wolfsburg spielte.

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(Bild: KMM)



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