Vor der Pause bekamen die Zuschauer eine sehr zerfahrene Partie geboten, von einem konstruktiven Spielaufbau war kaum etwas zu sehen. Als sich der Tabellenvierte Blau-Weiß wohl schon in der Halbzeitpause wähnte, gelang dem Dritten LASK in der Nachspielzeit die aufgrund der Chancenvorteile verdiente Pausenführung. Nach einer Rechtsflanke von Hart kam LASK-Toptorschütze Aigner ungehindert im Strafraumzentrum zum Kopfball und erzielte die Führung und sein 11. Saisontor.
So richtig an Spannung gewann das Prestige-Duell ab der 60. Minute. Die gastgebende Elf von Trainer Thomas Weissenböck kam nach einem Freistoß von Nikolov zum Ausgleich. Mittelfeldspieler Hartl setzte sich im Strafraum durch und köpfelte ins Eck zum 1:1 (60.) ein. Das Tor gab dem Aufsteiger Auftrieb und nach einem Laufduell im Strafraum kam Torjäger Poljanec gegen Kapitän Aufhauser zu Fall und verwandelte selbst den zurecht verhängten Strafstoß zum 2:1 (78.). Es war bereits das 13. Saisontor für den 25-Jährigen.
Doch der LASK antwortete wie zuletzt in den Schlussminuten, als Unverdorben, der in allen drei Stadtduellen getroffen hat, im Fünfmeterraum den Ball ins Tor bugsierte (87.). Für den LASK, der auf Rang drei überwintert, ist der eine Punkt womöglich dennoch zu wenig im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga. Damit gingen die ungeschlagenen Serien beider Teams weiter, Blau-Weiß Linz ist seit vier Runden, der LASK gar seit fünf Runden ohne Niederlage.








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