Das Linzer Theater des Kindes bringt „Die Konferenz der Tiere“ rasant auf die Bühne. Regisseur Henry Mason macht aus dem Klassiker von Erich Kästner ein brandaktuelles Kinderstück, das er liebevoll inszeniert.
Schon die 87. Weltkonferenz der Menschen und – geändert wird nichts! Obwohl der Planet in Not ist, wird immer nur geredet.
Es geht auch um die Kinder
Nun reicht es den drei Archivaren, sie schmeißen ihre Akten hin – und verwandeln sich in Tiere, die unter dem zerstörerischen Verhalten der Menschheit besonders leiden. Dabei ist fantasievolle Verwandlungskunst nötig: Aus dem Ordner werden Klappohren für Elefantin Oli, Telefonhörer werden die Hörner für Giraffe Yuki und der Zollstock wird zur Mähne für Löwin Luana. Das Trio beruft nun eine „tierische“ Konferenz ein, um die Welt zu retten, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Kinder der Menschen.
Fliegender Teppich und Eisscholle
Regisseur und Autor Henry Mason hat aus Erich Kästners berühmtem Kinderroman „Die Konferenz der Tiere“ eine topaktuelle Bühnenfassung entwickelt, die er selbst ideenreich inszeniert. Rebekah Wild stellt ihm eine Ausstattung zur Verfügung, in der aus einfachsten (Büro-)Dingen allerlei Tiere, fliegende Teppiche, Handpuppen, Fernseher, Eisschollen, sogar Zugabteil und Stadt entstehen.
Mit Simone Neumayr, Katharina Schraml und David Baldessari hat Mason ein spielfreudiges Trio zur Hand, das trotz Tempo hinreißend die Charaktere ausfüllt und hingebungsvoll diese wichtige Geschichte erzählt. Auch die Kinder im Publikum werden eingebunden. Ein starkes Stück, das das Theater des Kindes noch bis 4. Juli spielt und nach der Sommerpause im Herbst wieder aufnimmt.
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