Festival startet

Mozart ist „Im Dialog“ mit zeitgenössischer Musik

Salzburg
16.06.2023 14:00
Drei Tagen lang kombiniert die Stiftung Mozarteum Salzburgs bekanntesten Komponisten mit zeitgenössischer Musik. Moderne Musiker mischen an fünf Events die Klassik auf.

Gefühlt ist es schon eine Ewigkeit her, dass sich der geneigte Klassikfan mit Maske ins Konzert setzen, oder gar am Bildschirm eine Übertragung verfolgen musste. Die Pandemie hat der Kulturbranche hart zugesetzt, die Stiftung Mozarteum sogar eines ihrer interessantesten Formate gekostet, das Festival „Dialoge“. Heute, Freitag, kehrt das Format, wenn auch in abgespeckter Version, wieder zurück in die Stiftung Mozarteum.

Mit dem Festival sollte das traditionelle Konzertprotokoll aufgebrochen und die Tür für ein neues und neugieriges Publikum geöffnet werden. Mozart wurden zeitgenössische Komponisten oder auch mal Franz Zappa gegenübergestellt, Konzerte an ungewöhnlichen Orten wie etwa einem Möbelhaus gegeben und weitere Disziplinen wie Tanz oder Literatur mit ins Programm eingebunden. Zuletzt wurden die Dialoge sogar zeitlich ausgedehnt. Dann kam die Pandemie und damit das vorübergehende Ende des Festivals, auch wenn man offiziell nur eine Pause einlegte.

„Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!“ So titelte die Stiftung lange unter dem Onlineauftritt der „Dialoge“. Heute Abend ist es so weit und die zeitgenössische Musik kehrt für drei Tage und fünf Veranstaltungen als Konzertreihe „Im Dialog“ zurück. Die Durchsicht des Programms zeigt, dass der Grundgedanke geblieben ist, wenn auch noch nicht ganz so extrovertiert wie früher. Während das Amatis Trio zur Eröffnung noch mit einer relativ klassischen Gegenüberstellung von Mozart, Ravel und Oliver Messiaen startet, nimmt sich am Samstag das Spanische Saxophon Quartett Kebyart die Musik des genius loci vor und zum Abschluss fügt Multipercussionist Nico Gerstmayer noch zeitgenössische japanische und griechische Kompositionen hinzu.

Natürlich ist Mozart-Botschafter Rolando Villazon auch nicht weit, wenn es um seinen Lieblingskomponisten geht. Er moderiert ein Konzert, in dem unter anderem ein Stück des Komponisten und langjährigen Camerata Cellisten Shane Woodborn uraufgeführt wird. Vom Konzert- ins Möbelhaus geht es heuer zwar nicht wieder, aber man muss eine Rückkehr ja auch nicht überstürzen.

Larissa Schütz

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