Mick Schumacher bekam für diese Saison kein Stammcockpit in der Formel 1. Dabei hätte er besonders einen Teamchef auf seiner Seite gehabt, wie Onkel Ralf Schumacher nun verrät. Gescheitert ist das Ganze allerdings am Veto vom Red-Bull-Kosmos.
AlphaTauri-Neuzugang Nyck de Vries kämpft derweil ums Überleben in der Königsklasse. Teamchef Franz Tost hat diese Probleme womöglich frühzeitig kommen sehen. Der 67-Jährige hätte viel lieber Mick Schumacher zum Schwester-Team von Red Bul geholt, wie Ralf Schumacher in einem Interview mit „formel1.de“ verriet: „Franz Tost hätte sich einen anderen Fahrer gewünscht. Weil er eben weiß, dass man zwei bis drei Jahre braucht. Und der Fahrer, der auf dem Markt war, war eben Mick. Und Mick neben Tsunoda hätte auch Sinn gemacht.“
„Dann kam Helmut Marko, ...“
Der Wechsel scheiterte jedoch vor allem an einer Person bei Red Bull. „Dann kam Helmut Marko, der aus persönlichen Gründen oder was auch immer, das nicht wollte“, sagte der derzeitige „Sky“-Experte, der behauptete: „Helmut Marko scheint mit dem Namen Schumacher ein Problem zu haben, obwohl ich mit ihm einen guten Austausch habe. Aber mit Mick scheint er irgendein Problem zu haben. Anders ist es für mich nicht erklärbar, dass es nicht geklappt hat.“
„Man darf nicht vergessen, dass Red Bull in Deutschland nicht den stärksten Markt hat. Wenn der Konzern einen Schumacher in der Formel 1 gehalten hätte, hätte das viel positives Feedback gegeben, glaube ich“, erklärte Ralf Schumacher.
Nach zwei Jahren im Cockpit von Haas verbringt Mick Schumacher diese Saison als Mercedes-Testfahrer. Der 24-Jährige hofft im nächsten Jahr wieder ein Teil des Fahrerfeldes zu sein.
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