Am verlängerten Wochenende fällt für unsere Landjugend-Ortsgruppen der Startschuss für 95 Projekte rund um Nachhaltigkeit. Unterstützt werden sie auch von der Agrarlandesrätin, in deren Büro im sprichwörtlichen Sinn jetzt wahrhaftig „der Wurm drin ist“.
Das Thema Umweltschutz hat in letzter Zeit einen negativen Beigeschmack erhalten“, spielt Mathias Scheuringer, Vize-Landesleiter der Landjugend Oberösterreich, auf die vielen Schlagzeilen rund um die Klimakleber an. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit leben, statt auf der Straße kleben“ haben sich die Mitglieder der 226 Ortsgruppen viel vorgenommen. 95 Projekte zum Jahresthema „Lebensraum Natur“ stehen in den Startlöchern.
Von A wie Anbau von Erdäpfeln bis hin zu Z wie Zero Waste – einem Projekt zum Konsumverhalten – ist alles dabei. In Kirchham etwa pflanzt die Ortsgruppe eine Kräuterpyramide an, die Waizenkirchner veranstalten eine Kleidertauschbörse. Ebenfalls auf Kleider setzt die Bezirksgruppe Urfahr-Umgebung, die einen Workshop zu „Modebewusstsein“ macht. „Die Landjugend will aufmerksam machen, dass sich jeder mit Nachhaltigkeit beschäftigen und seinen Teil beitragen sollte“, fasst Geschäftsführerin Julia Breitwieser zusammen.
Eine große Unterstützerin hat die Organisation jedenfalls in Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger. Ab sofort zieht eine Wurmkiste ins Büro der ÖVP-Politikerin ein: „Dabei wird unser Biomüll zu wertvollem Kompost umgewandelt.“
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