Da wird‘s noch einmal richtig emotional. David Alaba beglückte seine Fans nach dem Triumph mit Real Madrid in der Copa del Rey mit einem packenden Zusammenschnitt des Finales (2:1 gegen Osasuna). Aus seiner ganz persönlichen Perspektive.
Es beginnt mit einer ikonischen Szene aus dem spanischen Cup-Finale 2014. Via scheinbarem Handybildschirm ist verschwommen zu erahnen, wie Real-Stürmer Gareth Bale die ganze Barca-Abwehr überläuft - über die Outlinie hinaus - und ein Tor erzielt. Die mutmaßliche Botschaft dahinter: Die Copa del Rey ist legendär. Und ein Triumph historisch. Dann geht es weiter: Fan-Bilder von den Straßen, der Bus fährt ein, ein Fan jubelt Alaba mit einem Klappstuhl zu, Aufwärmen, Spielszenen, Alaba jubelt, dirigiert, schießt, passt, schimpft und triumphiert am Ende. Dazu gibt‘s ein Foto mit der Mama, ein Busserl von Kumpel Luka Modric. Alles dabei. Ein gelungenes Werk. Das sieht übrigens auch Mannschaftskollege Toni Kroos so. „Tolles Video Davido“, schreibt der Deutsche (mit latenter Beistrichschwäche) im Kommentarfeld.
Beeindruckende Trophäensammlung
Mit dem Gewinn des spanischen Pokals erweiterte Alaba seine beeindruckende Trophäensammlung. Nach dem 2:1-Finalerfolg über CA Osasuna in Sevilla durfte der nach einer Wadenverletzung in die Startelf zurückgekehrte ÖFB-Legionär im Dress von Real Madrid über seinen insgesamt 33. bedeutenden Titel im Klub-Fußball jubeln. Mit den Königlichen hat Alaba nach dem Pokalsieg bereits in seinem zweiten Jahr alle belangvollen Trophäen gewonnen, die es zu gewinnen gibt.
In der Vorsaison heimste der 30-Jährige Wiener die spanische Meisterschaft und die Champions League ein, in der Folge auch den spanischen sowie den europäischen Supercup und die Club-WM. Der Pokalerfolg komplettierte schließlich die beeindruckende Trophäensammlung mit den Königlichen. Nach Hans Krankl (1981 mit Barcelona) und Gerhard Rodax (1991 mit Atlético Madrid) ist Alaba erst der dritte Österreicher, der in Spanien den Cup holte.
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