Geniale Ballkünstler

„Er ist der Wal, ich bin nur das Plankton“

Sport-Mix
03.05.2023 16:59

Padel Tennis ist die am schnellsten wachsende Sportart der Welt. Die heimische Szene freut sich schon auf die spektakuläre zweite Auflage der Vienna Padel Open in der letzten Mai-Woche. Fix im Hauptbewerb dabei sind die heimischen genialen Ballkünstler Rainhard Boisits und Kristopher Sotiriu.

Boisits kommt vom Leistungstennis, spielt erst seit drei Jahren Padel. Aber seine Lern- und Leistungskurve ist dank harter und intensiver Arbeit steiler als der beste Aktien-Kurs. Der 38-Jährige ist voll reingekippt in den Sport, arbeitet nach Jahren im Bankwesen und bei einer Werbeagentur mittlerweile als Head Coach und Community Manager für die „Padel Zone“.

Janko staunt
Ex-Fußballstar Marc Janko, der ebenfalls ein sehr guter Padel-Spieler ist, sagt über Boisits staunend: „Er ist der Wal, ich bin nur das Plankton.“ Mit Kristopher Sotiriu bildet Boisits das derzeit beste heimische Padel-Doppel. Bei der Qualifikation für die Vienna Padel Open gab das Duo keinen einzigen Satz ab. Im Finale besiegten sie die rot-weiß-roten Padel-Pioniere Christoph Krenn und David Alten 6:3, 6:1, sicherten sich damit einen Platz im Hauptbewerb der besten Padel-Profis der Welt.

Boisits lächelt: „In Spanien ist Padel hinter Fußball mittlerweile die Nummer zwei. Dort wird es schon sehr lange gespielt. Fast alle Profis aus Spanien haben im Alter von drei Jahren begonnen. Es wird sehr interessant werden, sich bei den Vienna Padel Open mit ihnen zu messen. Wir sind gespannt, wie groß der Abstand sein wird. Wir werden auf jeden Fall alles aufsaugen und sehr viel mitnehmen können. Die Vorfreude ist bereits riesig.“

„Haben noch viel Potenzial“
Das beste heimische Doppel sagt zu seinen Stärken: „Wir sind sehr offensiv ausgerichtet, geben unsere Netzposition so wenig wie möglich her, haben besonders im Volleyspiel unsere Stärken. Aber wir arbeiten auch sehr viel an unserer Defensivarbeit, die im Padel genauso wichtig ist. Wir haben noch viel Potenzial, entwickeln uns ständig weiter.“

Das macht Boitsits auch als Coach. Erst vor kurzem war Rainhard bei Trainer-Legende Daniel Dios in Schweden zur Fortbildung. Auch im Nationalteam gibt der Wiener Vollgas. Schließlich steht Padel bei den European Games in Krakau im Sommer auf dem Programm. Und auch bei Olympia könnte es schon 2028 in Los Angeles um Medaillen gehen.

Flick und Klopp investierten in Padel
Padel geht in immer mehr Ländern durch die Decke. Auch Deutschland liegt mittlerweile im Padel-Fieber. Teamchef Hansi Flick spielt viel, hat als Co-Gründer und Gesellschafter in die „Padel City“ investiert. Liverpools Trainer Jürgen Klopp gehört in Berlin der „Padel FC“. In Österreich ist die „e|motion group“ groß eingestiegen. Die Agentur hat sich mit der WWP Group die Rechte an der World Padel Tour für Österreich, Deutschland und die Schweiz gesichert.

Dominik Beier, Managing Director bei e|motion und Turnierdirektor der Vienna Padel Open, sagt: „Schon die Premiere unseres Turniers im Vorjahr war ein großer Erfolg. Heuer haben wir aber noch viel mehr Feedback bekommen. Padel ist mittlerweile sehr vielen ein Begriff.“ Für das Turnier in der STEFFL Arena bemüht er sich, auch für Christoph Krenn und David Alten eine Wild Card zu bekommen: „Sie waren die Pioniere in Österreich, machen weiter extrem viel für den Sport, hätten sich das einfach verdient.“

Bei den Damen vertreten Rebeca Fernandez Niederacher und Dawn Foxhall Rot-Weiß-Rot im Hauptbewerb. Sie schlugen in der Qualifikation im Finale Anna Schmid und Babsi Prenner in einer hart umkämpften Partie mit 6:4, 7:5.

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