Die Diskussionen rund um Bayerns Neo-Tormann Yann Sommer, dem Ersatzmann von Manuel Neuer, wollen einfach nicht abreißen. Sowohl beim 1:1 gegen Hoffenheim als auch bei der 1:3-Niederlage in Mainz patzte der Schweizer (folgen)schwer. Die Stimmen nach einem Tausch im Münchner Tor wurden dadurch nicht leiser - ganz im Gegenteil.
Trotz viel Kritik an seinem Stammtorhüter hat sich Trainer Thomas Tuchel entschieden: Yann Sommer wird auch am Sonntag gegen die Hertha aus Berlin im sogenannten „Kasten“ stehen - das will zumindest der für gewöhnlich gut informierte deutsche „Kicker“ wissen. Damit sind mögliche Hirngespinste eines Sven Ulreichs bezüglich eines Einsatzes futsch.
Beim Konkurrenzblatt „Bild“ gab es zuletzt von Experten Marcel Reif lobende Worte für Sommer: „Yann Sommer ist ein prima Torhüter. War eine super Entscheidung, ihn zu verpflichten. Er macht für meine Begriffe einen großen Fehler. Er will in jedem Spiel beweisen, dass er mindestens so gut ist wie Manuel Neuer, mit dem Ball, in der Spieleröffnung. Und dann schleichen sich beim ihm Fehler ein, das hilft ihm nicht, das hilft der Mannschaft nicht. Und so summieren sich die Dinge.“ Er ist scheinbar eine der (wenigen) Stimmen, die den 34-Jährigen auch weiterhin zwischen den Torstangen an der Säbener Straße sehen wollen.
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