1999 kickte er für Paris Saint-Germain, heute hat er nur noch ein Bein. Lange hatte Bruno Rodriguez unter seinen Schmerzen gelitten, die Schuld schreibt er seinen ehemaligen Vereinen zu.
„Wenn mir gesagt worden wäre, dass dies gefährlich für meine Gesundheit ist, hätte ich nicht gespielt. Aber ich bin kein Arzt. Ich war jung, also spielte ich durch den Schmerz. Ich hätte als Mensch behandelt werden sollen. Doch man behandelte mich wie ein Stück Fleisch“, schildert der mittlerweile 50-Jährige.
„Jeden Tag gelitten“
Viele Jahre über hatte der Franzose mit heftigen Knöchelschmerzen zu kämpfen, 2005 musste er seine Karriere als Fußballer beenden, 2022 entschloss er sich schließlich dazu, sein rechtes Bein amputieren zu lassen. „Ich war 33, als ich meine Karriere beendete. Und seitdem habe ich jeden Tag gelitten“, zitiert der „Blick“ den ehemaligen Stürmer.
Er verstehe, dass viel auf dem Spiel steht, fände es jedoch schrecklich, dass ihm niemand gesagt hat, dass es genug sei und an sein Leben nach der Karriere gedacht hat. „Es ging immer nur darum, dass andere sich Geld in die eigene Tasche stecken können“, schimpft Rodriguez.
Erst mit seiner Amputation sei er wieder in der Lage gewesen, ohne Schmerzen leben zu können. „Ich habe meiner Frau, meinen Kindern und Freunden ein Video geschickt, in dem ich zum ersten Mal gehe. Ich war so glücklich.“
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