Die FPÖ lud zum Finale in den Stieglkeller. Fürs Publikum gab’s deftige Reden, für die Kandidatin einen Glücksbringer.
Fast tropische Temperaturen hatte es am Freitagabend im Stieglkeller in der Salzburger Altstadt. Im heillos überfüllten Gewölbe hatte es einen ordentlichen Dampf als Herbert Kickl, Marlene Svazek und FPÖ-General Michael Schnedlitz ihr Bad in der fahnenschwenkenden Menge nahmen. Kein Wunder, riss die John-Otti-Band zuvor das Publikum doch mit Liedgut à la „Österreich zuerst“ von den Stühlen.
Deftige Reden und ein Glücksbringer
Schnedlitz spulte die selben sprachlichen Versatzstücke herunter wie bei den letzten Wahlkampfveranstaltungen. Dann betrat Kickl die Bühne, der meinte, dass in Wien bald kein Stein auf dem anderen bleiben werde. Neben dem Traum, bald „Volkskanzler“ zu sein, hatte Kickl noch einen blauen Plüschbären im Gepäck. Der habe Udo Landbauer in Niederösterreich Glück gebracht und solle das auch für Marlene Svazek tun.
Marlene Svazek widmete sich den Kommunisten
Svazek gab sich am Freitag betont siegessicher, wurde durch „Marlene!“-Rufe auf die Bühne komplimentiert. Sie nutzte den Abend für Dank an ihre Wegbegleiter und einen Rundumschlag gegen die Konkurrenz.
Wohl wissend, dass er auch in ihrem Wählerteich fischen wird, schoss die freiheitliche Frontfrau ungewöhnlich scharf gegen KPÖplus-Kandidat Kay-Michael Dankl. „Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen von den Kommunisten“, so Svazek. Denn Dankl wolle den Salzburgern wegnehmen, was sie sich hart aufgebaut hätten.
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