„Terran 1“-Mission

Rakete aus 3D-Drucker erreicht Erdumlaufbahn nicht

Wissenschaft
23.03.2023 09:34

Nach zwei gescheiterten Versuchen startete am Mittwoch die erste Rakete aus dem 3D-Drucker von Florida aus ins All. Beim Abtrennen der ersten Raketenstufe traten dann allerdings Probleme auf. Die „Terran 1“ erreichte den Erdorbit nicht.

„Terran 1“ hob am Mittwoch (Ortszeit) in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zwar von der Startrampe ab, erreichte dann aber nicht die erhoffte Höhe.

Es habe eine „Anomalie“ im zweiten Teil des Fluges gegeben, hieß es in einem von der Betreiberfirma Relativity Space verbreiteten Livestream.

Nach ihrem Start sollte „Terran 1“ eigentlich nach acht Minuten die niedrige Erdumlaufbahn erreichen. Dies gelang nicht. (Bild: Malcolm Denemark/Florida Today via AP)
Nach ihrem Start sollte „Terran 1“ eigentlich nach acht Minuten die niedrige Erdumlaufbahn erreichen. Dies gelang nicht.

Nach ihrem Start sollte „Terran 1“ eigentlich nach acht Minuten die niedrige Erdumlaufbahn erreichen. Dies gelang nicht.

Testflug sollte Daten generieren
Das Ziel des ersten Testflugs war es eigentlich, Daten zu sammeln und zu zeigen, dass eine Rakete aus dem 3D-Drucker dem Druck des Starts und der Reise standhalten kann.

„Terran 1“ ist das größte jemals mit einem 3D-Drucker produzierte Objekt. (Bild: AFP PHOTO / TREVOR MAHLMANN / RELATIVITY SPACE)
„Terran 1“ ist das größte jemals mit einem 3D-Drucker produzierte Objekt.

85 Prozent der Raketenmasse wurden mit einem 3D-Drucker aus Metalllegierungen hergestellt. Nach Angaben des kalifornischen Weltraum-Startup-Unternehmens Relativity Space ist „Terran 1“ das größte jemals mit einem 3D-Drucker produzierte Objekt.

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