Auf die letzten Sechs der Bundesliga warten nach der Länderspielpause zehn Endspiele im Abstiegskampf. Die „Krone“ hat bereits im Vorfeld den Taschenrechner in die Hand genommen und anhand der direkten Aufeinandertreffen im Grunddurchgang den Absteiger ermittelt.
Würden die Vereine in der Qualigruppe erneut so punkten wie im Grunddurchgang, müsste am Ende die SV Ried den bitteren Gang in die zweite Liga antreten. Das heißt also, dass sowohl Lustenau als auch Altach ein weiteres Jahr in der höchste Liga verbleiben würden. Besonders für Altach, das mit einem neuen Trainer in die alles entscheidenden Partien geht, wäre es aber ein Zittern bis zum Schluss. Denn nimmt man die direkten Partien plus die halbierten Punkte her, kämen sowohl die Altacher als auch die Wikinger aus Ried am Ende auf 20 Punkte.
Der „Stern“ würde entscheiden
Die Oberösterreicher würden allerdings zurück gereiht, da ihre 18 Grunddurchgangspunkte glatt auf neun halbiert wurden. Altachs 17 Zähler (mit Stern) wurden dagegen auf acht abgerundet - ein Umstand der bei Punktegleichheit den Ausschlag gibt.
Lustenau im Frühjahr top
Austria Lustenau würde mit 30 Zählern die Quali auf Platz zwei hinter WSG Tirol beenden und um einen Startplatz in der Conference League Qualifikation kämpfen. Das wäre für den Aufsteiger sensationell. Fakt ist, dass die Mader-Elf im Frühjahr mit neun Punkten die meisten Zähler aller Abstiegskandidaten holte und Altach mit zwei Pünktchen die wenigstens. Spätestens mit Start der Qualifikationsrunde werden die Karten aber wieder völlig neu gemischt. Der Taschenrechner wird dabei sicher nicht fehlen.
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