Mi, 22. August 2018

Tödliche Suchtpillen

12.09.2011 10:27

Mitch Winehouse: "Hirninfarkt schuld an Amys Tod"

Ende August entkräftete die Gerichtsmedizin den Verdacht, Amy Winehouse sei durch eine Überdosis Drogen ums Leben gekommen. Weiterhin aber ist die Todesursache der am 23. Juli verstorbenen Sängerin ungeklärt. Ihr Vater Mitch behauptete nun in einem TV-Interview, den Grund zu wissen: Schuld am Tod der Tochter sei ein Hirninfarkt gewesen, ausgelöst durch die Medikamente, die sie gegen ihre Sucht genommen hatte.

Große Mengen des Medikaments Librium sollen in Amy Winehouses Körper gefunden worden sein. Dieses wird gegen die Entzugserscheinungen bei der Alkoholentwöhnung verschrieben. "Was mit Amy passiert ist, hatte nichts mit Drogen zu tun", sagte Mitch Winehouse im Interview mit US-Talker Anderson Cooper. "Alles, was Amy getan hat, hat sie im Übermaß getan. Sie hat im Übermaß getrunken und sie hat sich im Übermaß entgiftet."

Das Medikament soll die 27-Jährige ohne Aufsicht eines Arztes genommen haben, so Winehouse weiter. Dennoch habe es seine Wirkung zuerst nicht verfehlt. "Die Perioden, in denen sie nicht trank, wurden größer und die Zeiten, in denen sie trank, kürzer. Es ging in die richtige Richtung."

Amy Winehouse kämpfte also gegen ihre Sucht an, doch der Versuch sei einfach zu spät gewesen: Ihr Körper war nicht mehr in der Lage, diesen Kampf zu Ende zu kämpfen. Während des Entzugs soll die Sängerin nämlich mehrere Anfälle gehabt und öfter das Bewusstsein verloren haben. Demnach könnte eine Überdosis des Medikaments Librium zum Hirnschlag geführt haben, ist Mitch Winehouse überzeugt.

Klarheit über die Todesursache der Sängerin werden aber erst die nächsten Wochen bringen. In denen soll nämlich ihr Tod erneut und genauer untersucht werden.

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