Die 1:2-Niederlage der Rothosen gegen Rapid II überraschte. Nicht, weil man in Dornbirn keine Spiele verliert. Sondern, weil die Art und Weise an Zeiten erinnert, an die man in der Messestadt nicht so gerne zurückdenkt.
Das war den Dornbirnern schon länger nicht mehr passiert. Spiele kann man aus verschiedenen Gründen verlieren. Der Gegner kann besser sein. Oder es kann ganz einfach schlecht laufen. Aber die 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen Rapids Fohlen hatte andere Ursachen, vermeidbare.
Das war aber nicht von Beginn der Partie an so, dort wurde der Plan von Coach Thomas Janeschitz gewohnt umgesetzt. Erfolgreich sogar, die Hütteldorfer wurden zu vielen Fehlern gezwungen. Das frühe Gegentor - Innenverteidiger Cavafe konnte erst den Ball im Strafraum nicht richtig klären, fälschte danach einen Schuss unglücklich ab - war zwar ein Dämpfer, den steckten die Dornbirner aber weg.
Aber mit der Zeit schlichen sich immer mehr Schlampigkeiten ein. Der Ausgleich von Gustavo Balotelli Mitte der zweiten Halbzeit hätte eigentlich wieder einen Schub in die andere Richtung geben sollen, tat er aber nicht wirklich.
Aufgaben nicht erfüllt
Zwar waren die Messestädter den Gästen weiterhin überlegen, wie eigentlich über die ganze Partie. Dennoch hatten die Grün-Weißen plötzlich Platz, die Rothosen agierten sorglos. Das gipfelte im 1:2, nach einem Konter. Bei dem bis auf drei Verteidiger alle nur zuschauten. Das enttäuschte nicht nur Coach Janeschitz, sondern auch Kapitän Willy Rodrigues.
„Wir haben zwar eine junge Mannschaft. Aber solche Fehler haben wir zuletzt im Herbst gemacht“, sagte der Brasilianer, „ich habe geglaubt, dass wir besser sind als das. Anscheinend sind wir aber doch noch nicht so weit.“
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