Unruhige Zeiten bei der WSG Tirol: Nach Sabitzer, Blume und Behounek fällt nun auch Okungbowa aus. Am Sonntag gastiert der LASK am Innsbrucker Tivoli, gegen den die Tiroler die letzten drei Spiele gewonnen haben.
Jammern hört und sieht man ihn nicht, den Thomas Silberberger. Auch wenn ihm langsam der Schmäh ausgeht. Denn just in der entscheidenden Phase, in der Rapid, Austria Wien und Klagenfurt mit der WSG Tirol um drei Plätze in der Meister-Gruppe kämpfen, fällt dem grün-weißen Coach Woche für Woche ein weiterer Leistungsträger aus.
Thomas Sabitzer und Bror Blume (verletzt) fieberten gegen Altach bereits vor dem TV-Gerät mit, Raffael Behounek muss nach der fünften Gelben im Ländle die Sonntagspartie gegen den LASK „spritzen“. Nun folgte unter der Woche Osarenren Okungbowa, der etatmäßige Ersatz in der Innenverteidigung: Muskelfaserriss im Oberschenkel, Pause bis zur Länderspielpause!
Gegen LASK die letzten drei Spiele gewonnen
Trotzdem versucht die Wattener Crew, Optimismus zu versprühen. Und man kann sich auch an die jüngste Statistik gegen die Linzer klammern:
„Wenn wir wieder unser Leistungsvermögen abrufen können, dann holen wir was“, ist auch Dauerläufer und Ex-Athletiker Valentino Müller überzeugt. Für den es eine Woche nach seinem Heimspiel in Altach das zweite spezielle Duell gegen seinen Ex-Klub gibt. „Es wird für mich keine Partie wie jede andere. Ich hab ja immer noch etwas Kontakt nach Linz.“ Aber Müller ist keiner, der deswegen beim Wiedersehen (unnötige) Geschenke verteilt.
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