Blitzwechsel für ÖHB-Star Robert Weber. Der 37-Jährige wechselt von Olympiacos zum deutschen Handball-Leader Füchse Berlin. „Da kommt einiges an Verantwortung auf mich zu“, weiß der Flügelspieler.
Vor kurzem hat Weber begonnen, ein Tagebuch zu schreiben. „Jetzt werde ich an einem Buch arbeiten - meine Karriere ist um ein Kapitel reicher“, lächelt Robert Weber, Vorarlbergs Handball-Botschafter.
Anruf in der Früh
Dessen Alltag als Griechenland-Legionär bei Olympiacos sich am Mittwoch, am letzten Tag der Transferzeit, schlagartig änderte. „Um 8.10 Uhr hab ich den Anruf bekommen“, schildert Weber. Die Füchse Berlin, Tabellenführer der deutschen Bundesliga, suchten Ersatz für den dänischen Weltmeister Hans Lindberg. Zumal sich zuvor mit Walter Chrintz auch der zweite rechte Flügel verletzt hatte.
Nun setzte bei Weber der totale Stress ein. „Aus familiären Gründen war ich am Wochenende in Österreich. Eigentlich sollte ich am Donnerstag wieder bei Olympiacos trainieren!“ Stattdessen saß er abends im Flieger nach Berlin. Das Verletzungspech der 41-jährigen Legende Lindberg wurde zum Glücksfall für Weber, der in Sportdirektor Stefan Kretzschmar einen Mentor hat. „Er hatte mich damals schon für Magdeburg verpflichtet!“
Bei Berlin hat er nun die Chance, seine imposante Trefferausbeute (2454), mit der er auf Platz fünf der ewigen deutschen Torschützenliste rangiert, aufzubessern.
„Was gibt es Besseres, als in der Bundesliga zu spielen. Jetzt kommt einiges an Verantwortung auf mich zu“, ist Weber bewusst. Gut, dass Nervenstärke eine Tugend von ihm ist. Zeit zum Nachdenken bleibt kaum. Schon morgen feiert er sein Debüt beim Liga-Heimspiel der Füchse gegen Wetzlar.










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