Fast alle tun es, aber darüber reden will kaum jemand: Pornos und deren Konsum gelten nach wie vor als Tabuthema, sind nicht selten mit Schuldgefühlen und Scham behaftet. Ein von Sexualpädagogen anerkannter, kostenloser Online-Kurs plädiert daher für einen offeneren Umgang mit der Thematik und räumt nebenbei mit gängigen Vorurteilen und Mythen auf.
Ob aus Langeweile, zur Entspannung, um sich Anregungen zu holen oder vor allem zur Selbstbefriedigung: Fast zwei von drei Männern (60,8 Prozent) und eine von drei Frauen (35,7 Prozent) in Österreich schauen regelmäßig Pornos. So das Ergebnis einer repräsentativen marketagent-Umfrage („Der große Sex-Report: So liebt Österreich“) unter Erwachsenen zwischen 18 und 69 Jahren im Vorfeld des Valentinstags. Diese zeigt auch, dass 88,9 Prozent das Gebotene als eher weniger bis überhaupt nicht realistisch einstufen, die übrigen 11,1 Prozent – allen voran jüngere Konsumenten – dagegen als eher bis sehr realistisch. Und das kann durchaus problematisch sein.
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