Großer Jubel beim FC Barcelona nach dem 3:1-Erfolg gegen Real Madrid im in Saudi-Arabien gespielten Finale des spanischen Supercups. Einer, der besonders auf sich aufmerksam machte, war Gavi. Der 18-Jährige war an allen Treffern von Barcelona beteiligt. „Für diesen Burschen gibt es kein Limit“, so Trainer Xavi.
Es war die Art und Weise, wie Barcelona das Spiel über weite Strecken bestimmte und Tore wie aus dem Lehrbuch erzielte. Dabei war der überragende Gavi immer mitbeteiligt. Der Teenager habe „promoviert“ und Barça zum Superchampion gemacht, schrieb die Zeitung „Sport“. Auch Xavi war voll des Lobes. „Es ist pure Leidenschaft, pure Seele“, sagte der Trainer über seinen Jungspund. „Ich werde nicht aufhören, diesen Jungen zu loben.“ Für Gavi gebe es kein Limit. Im spanischen Nationalteam hat der Mittelfeldspieler bereits 17 Spiele zu Buche stehen.
Das 1:0 besorgte Gavi (34.) nach Vorarbeit von Robert Lewandowski. Das 2:0 durch den Polen (45.) aus einem Konter bereitete Gavi dann ebenso vor wie die Vorentscheidung durch Pedri (69.). Real machte vor den Gegentoren eins und drei eklatante Fehler. Karim Benzema gelang in der 93. Minute nur noch Resultatskosmetik.
Ancelotti: „Unsere Fehler haben die Partie entschieden“
Für Barcelona war es der erste Gewinn des Wettbewerbs seit 2018. Die Blaugrana sicherten sich zum 14. Mal den Supercup, Real bleibt bei seinen 12 Erfolgen. Der Spitzenreiter der Primera Division spielte auch im fernen Riad wie ein Spitzenreiter. Real ließ die Qualitäten des nahezu ebenbürtigen Verfolgers vermissen. „Es tut der Mannschaft weh, weil sie Endspiele normalerweise gewinnt“, sagte Trainer Carlo Ancelotti. „Unsere Fehler haben die Partie entschieden.“ Der Italiener musste beim Mini-Turnier auf David Alaba verzichten, der seine Wadenblessur in Madrid auskurieren wollte.
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