Nach dem tödlichen Gerangel Freitagfrüh in der Flugfeld-Kaserne in Wiener Neustadt, bei dem ein 20-jähriger Wachsoldat aus Niederösterreich erschossen wurde, herrscht große Trauer in Krumbach. Von dort stammte der junge Rekrut. Er galt als „lässiger Kerl“.
In Krumbach in der Buckligen Welt verstehen an diesem Dreikönigstag viele die Welt nicht mehr. Denn ausgerechnet Konstantin, eine Sportskanone aus ihrer Mitte, soll in der Wiener Neustädter Flugfeld-Kaserne ausgerastet sein. Und seine unerklärliche Aggression mit dem Leben bezahlt haben. „Dabei hat er erst seinen Zwanziger gefeiert. Keine Ahnung, ob und wieso dieser intelligente Bursche durchgedreht hat“, schüttelt ein Ortsbewohner vor dem Tennisplatz den Kopf. Hier in der Nähe hat „Konsti“ gewohnt: sportlich, fesch, gescheit! Sohn aus gutem Hause. Sein Vater erfolgreicher Firmenchef, Konstantin hatte eine Schwester. Nach der Matura ging es zum Bundesheer.
Vor allem seine Athletik zeichnete den nun so tragisch ums Leben gekommenen Burschen aus. Schon mit sieben Jahren kam er zum USC Krumbach und kickte bis 2016 im Fußballverein. Dann wechselte er zum Tennis. Ein Sport, der ihm besondere Freude bereitete und für den er noch mehr Talent mitbrachte.
Sportlich erfolgreich
„Krone“-Fotoreporter Reinhard Judt hörte sich in Krumbach um. Und bekam von geschockten Freunden ein einhelliges Bild geschildert: „Der ,Konsti‘ war ein klasse und sehr lässiger Kerl!“ Wie im Internet nachlesbar, spielte der 20-Jährige aktuell im Tennis-Wintercup für den UTC Raika Krumbach. Erfolgreich! Dank seiner Spielstärke (ITN 6,4) errang er noch im Oktober einen Sieg gegen einen höher eingestuften Gegner. Doch was zählt ein Sporterfolg angesichts des Dramas ...










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