Während es in Städten Bereitschaftsdienste gibt, begehen Florianis in vielen Ortschaften den Jahreswechsel zusammen - um im Ernstfall schnell vor Ort zu sein.
Während die einen nur ans Feiern denken, ist Silvester für die Feuerwehr eine der anstrengendsten Nächte des Jahres. 95-mal mussten die Florianis beim Jahreswechsel auf 2020, als es die letzten großen Feierlichkeiten im Land gab, zu Brandeinsätzen ausrücken.
Keine generalisierte Vorbereitung
Dementsprechend vorbereitet sind die Einsatzkräfte auch dieses Mal. „Eine generalisierte Vorbereitung auf diese Nacht gibt es aber nicht“, so Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando. In größeren Städten wurde ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, um auf Brandausbrüche rasch reagieren zu können. „In den meisten Fällen treffen sich die Familien der diensthabenden Mannschaften im örtlichen Feuerwehrhaus, um gemeinsam zu feiern“, berichtet Resperger. Auch diese stehen auf Abruf bereit.
„Keine Sekunde zögern“
„Sollte ein Feuer ausbrechen, dann keine Sekunde zögern und sofort den Notruf wählen“, appelliert Resperger: „Wenn man ein Feuerwerk abschießt, dann sollte man sowieso immer auch provisorische Löschmittel zur Hand haben.“
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