Mi, 15. August 2018

Halsbomben-Attrappe

17.08.2011 14:39

Pulver: "Ich bin erleichtert, dass alles vorbei ist"

Die australische Millionärstochter Madeleine Pulver, die zehn Stunden lang mit einer Bombenattrappe um den Hals ausharren musste, hat sich nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters erstmals zu Wort gemeldet. Mit einem breiten Lächeln trat die 18-jährige am Mittwoch vor die Medien und erklärte, sie sei "sehr erleichtert, dass alles vorbei ist".

Madeleines Vater, der Unternehmer Bill Pulver, sprach von einer "verstörenden und beängstigenden Erfahrung". Seine Tochter, die sich auf die Matura vorbereite, sei eine "aufgeweckte, fröhliche junge Frau", die Fürchterliches habe durchmachen müssen und deren Leben "aus Gründen, die wir nicht verstehen", auf den Kopf gestellt worden sei.

Verdächtiger in den USA festgenommen
Im Zusammenhang mit dem Fall hatten Beamte der US-Bundespolizei FBI im Bundesstaat Kentucky am Montag einen 50-Jährigen Australier festgenommen. Dem Geschäftsmann wird vorgeworfen, Anfang August in die Villa der Familie Pulver in Sydney eingedrungen zu sein und der Schülerin die vermeintliche Bombe umgehängt zu haben.

Bevor der Täter verschwand, hinterließ er der Schülerin noch ein Schreiben, in dem er ihr erklärte, dass sie weitere Anweisungen per E-Mail erhalten werde. Die dabei angegebene E-Mail-Adresse erwies sich später als ausschlaggebend für die Festnahme des Mannes.

Gericht entscheidet über Auslieferung
Der mutmaßliche Täter muss sich nun vor Gericht verantworten, am 14. Oktober wird über eine Auslieferung des Mannes nach Australien entschieden. Bis dahin bleibt er in Haft.

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